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Re: PM: Kreis treibt Ausbau der Gürtelbahn voran

Jo33 schrieb:
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> Manchmal sind die Artikel halt in der
> Schwäbisches, leider sehr, doch mittlerweile auch
> mehr schlecht als recht, bzw. der Schreiberling
> hat da wohl etwas falsch zusammengewürfelt. Denn
> eine Planung und Bauzeit von 15 Jahren hört sich
> sehr merkwürdig an, insbesondere vermischt mit dem
> Geld und der Kreistagssitzung. Zumal es vor ein
> paar Monaten noch hieß man will auch die
> Gürtelbahn bis 2026 fertig haben, auch von
> Stuttgart aus. Was allerdings auch etwas zu
> optimistisch klingt.
> Ich vermute die 15 Jahre beziehen sich auf die
> Abschreibung des Geldes. Dass man Summen in einem
> Haushalt privat, wie öffentlich nicht immer auf
> einmal zahlt, sondern abstottert bzw. auf mehrere
> Jahre verteilt besonders bei großen Summen sollte
> eigentlich nicht neu sein. Auch steuerlich kann
> man da ja ebenfalls meist da jährlich eine Summe
> angeben über mehrere Jahre.
> Daher meine Vermutung der Schreiberling hat da
> etwas falsch verstanden bzw. lebt etwas weldfremd
> oder ist einfach unerfahren. Vermutlich schreibt
> man die Summe welche eben den Eigenanteil betrifft
> eben gleich für 15 Jahren im Haushalt fest,
> verteilt die Summe eben auf mehrere Jahre, dass
> ist zumindest auch bei den Gemeinden, Städten und
> Kreisen die gängige Praxis. Hat aber eben nicht
> unbedingt etwas mit der realen Zeitspanne zu tun,
> welche das planen und bauen in Anspruch nimmt.

Ich finde 15 Jahre Plan- und Bauzeit sogar recht sportlich. Schließlich geht es hier nicht nur um die Elektrifizierung, sondern um stellenweise Zweigleisigkeit, Erneuerung alter Stellwerke, Umbau von Bahnsteigen, die nur über ein anderes Gleis erreicht werden können, wie zum Beispiel in Markdorf usw.

> Wobei man die Schreiberlinge mittlerweile auch
> hierbei etwas in Schutz nehmen muss, die Meisten
> verdienen mittlerweile nur noch die Hälfte als
> noch vor 20 Jahren. Die Zeitungsbranche steckt
> mehr den je in einer großen Krise, mittlerweile
> zusätzlich weil die Anzeigenkunden wegen Corona
> abspringen bzw. auch ihr Süppchen kleiner kochen.
> Viele festangestellte Schreiberlinge gibt es
> heutzutage nicht mehr, meist gibt es ein kleines
> Grundgehalt von ein paar Hundert Euro und der Rest
> wird per Artikel, per Zeile gezahlt. Viele
> Mitarbeiter schreiben auf eigene Faust, falls es
> dem Redakteur gefällt, wird der Artikel
> veröffentlicht und es gibt Geld, falls nicht, hat
> der Mitarbeiter seine Arbeit umsonst gemacht.
> Daher ist es indirekt nur logisch, dass die
> Artikel teils immer reißerischer, aber auch
> mitunter eben oberflächlicher, bzw. teils eben
> auch fachlich falsch werden, weil es niemand mehr
> interressiert wie wirklich die Faktenlage ist,
> insbesondere wenn es um Kleinigkeiten geht, womit
> sich 95 % der Menschen eh nicht auskennen und nur
> eine kleine Minderheit welche eben stärker in der
> Materie drin sind, als der Schreiberling selbst,
> den Fehler findet.

Warum so abwertend einen Redakteur als Schreiberling bezeichnen? Natürlich hat die Schwäbische Zeitung fest angestellte Redakteure. Nur kann eine Zeitung keine Spezialisten für alle vorkommenden Sparten vorhalten und das muss sie auch nicht. Eine Tageszeitung ist schließlich kein Fachmagazin.


Grüße,

diezge
ThemaAutorKlicksDatum/Zeit

PM: Kreis treibt Ausbau der Gürtelbahn voran

netcurli25509. Oktober 2020 21:01

Re: PM: Kreis treibt Ausbau der Gürtelbahn voran

Jo3314411. Oktober 2020 12:06

Re: PM: Kreis treibt Ausbau der Gürtelbahn voran

diezge11411. Oktober 2020 15:23

Re: PM: Kreis treibt Ausbau der Gürtelbahn voran

Jo3314111. Oktober 2020 12:19

Re: PM: Kreis treibt Ausbau der Gürtelbahn voran

diezge12811. Oktober 2020 15:29



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