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Eben aus diesem Grund ist nicht davon auszugehen, dass dieser Zug dauerhaft Bestand haben wird. Die Auslastung liegt deutlich unter 50 % und erweist sich damit als ökonomisch nicht tragfähig. Es hätte naheliegen müssen, dass diese Entwicklung in einem derart dysfunktionalen System mit gewisser zeitlicher Verzögerung auch von den Entscheidungsträgern erkannt wird. Diese Einsicht wird jedoch eintreten – und mit entsprechender Härte wirksam werden. Selbst wenn der Zug zwischenzeitlich zunächst als ICE nach Oberstdorf eingesetzt werden sollte, spricht eine realistische, analytische und durchaus wissenschaftlich argumentierbare Betrachtung dafür, dass es sich lediglich um ein kurzfristiges Intermezzo handeln wird.„ Letztlich handelt es sich hierbei auch um ein Symptom struktureller Defizite in Deutschland, eines Landes, das sich aus dieser Perspektive in einem schrittweisen Prozess des Niedergangs befindet. Der vorliegende Fall kann insofern als ein besonders prägnantes Beispiel für diese Entwicklung gelten.