Siehe den gefetteten Teil.
Das zeigt mir, dass Du Dich mit der Situation vor Ort nicht außeinandergesetzt hast. Es gibt dort wegen der dichten Bebauung in unmittelbarer Nachbarschaft schlicht keinen Platz, dass die Brücke nebendran vorgefertigt werden könnte.
Anderswo ist das Standard, dass Brücken in zwei Wochen ausgetauscht werden. Es ist also nichts Besonderes.
MLI-TF schrieb:
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> Kurzfassung
> Die vorliegende Ausarbeitung untersucht, unter
> welchen organisatorischen, technischen und
> logistischen Voraussetzungen der Ersatz einer
> alten Eisenbahnbrücke auf einer zweigleisigen
> Strecke innerhalb einer maximalen Vollsperrung von
> 14 Kalendertagen realisierbar ist. Die zentrale
> These lautet, dass ein solcher Terminrahmen nicht
> mit einer konventionellen Bauabwicklung, wohl aber
> mit einem konsequent vorbereiteten beschleunigten
> Brückentausch erreichbar sein kann. Maßgeblich ist
> dabei die Trennung zwischen einer langen
> Vorbereitungsphase und einer kurzen,
> hochintensiven Austauschphase.
> Im Mittelpunkt steht somit nicht die Frage, ob ein
> gesamtes Brückenbauwerk in vierzehn Tagen „neu
> gebaut“ werden kann, sondern ob die
> betriebsrelevante Sperrzeit auf vierzehn Tage
> begrenzt werden kann. Dies setzt voraus, dass der
> neue Überbau vorgefertigt, die Baustellenlogistik
> vollständig eingerichtet, Kabel und
> Oberleitungsanlagen in einen bauzeitlichen Zustand
> überführt und die kritischen Schnittstellen vor
> Beginn der Hauptsperrpause technisch beherrscht
> werden.