MLI-TF schrieb:
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> daher auch um ein vielfaches teurer. Mich würde
> einfach mal interessieren was passieren würde,
> wenn man die DIN Norm übergeht, Rampen baut und
> dann auf macht. Ich würde wetten die EU ist zu
> schwach um dafür eine Antwort zu haben. Einfach
> machen, dann geht auch mal was voran.
Die 6% sind ja nicht aus der Luft gegriffen. (6% bedeutet 6 cm Höhenänderung auf 1 m) Dieser Grenzwert, sowie die Zwischenpodeste von 1,5m Länge nach 6m, sind erforderlich, damit ein Mensch im Rollstuhl dort hoch und runter kommt. Eine Rampe, die 6m Höhenunterschied überwindet, muss somit 123,5 m lang sein. Wenn Du diesen Wert auf 6,5 oder 7% erhöhst, wird das sicher auch noch funktionieren. Ist aber wahrscheinlich für den verantwortlichen im Falle eines Unfalls mit sehr unangenehmen Konsequenzen verbunden. Nicht von der EU, sondern vom zuständigen Staatsanwalt.
Aber bei 10% wird es nicht klappen. Und selbst 10% bedeuten bei 6m für eine Überführung - ohne Zwischenpodeste - 60m Länge. Ziemlich viel. Egal ob 123,5 oder 60 Meter. Den Platz muss man erst mal haben. Der Regelwert spielt hier eher eine untergeordnete Rolle. Bei einer Unterführung brauchst Du nur Stehhöhe + Oberbau + Unterführungsdecke + Bahnsteighöhe statt Fahrleitung + Sicherheitsabstand + Bodenplatte Überführung - Bahnsteighöhe. Da könnten etwa 3,5m knapp ausreichend sein. Bei 6% bedeuten 3,5 m mit Podesten immer noch 71,42 Meter. Und 10% ohne Podeste 35 Meter.
Egal wie und selbst weit abseits der Vorschriften. Platz für eine Rampe sehe ich in Aulendorf nirgends.
Grüßle
Thomas
Das Projekt heißt Stuttgart 21, weil: 21 Jahre Bauzeit, 21 Milliarden Baukosten, 21% CDU.
Die Bundesbahn vor 40 Jahren:
Bahnhof MochenwangenWarthausen bis AulendorfStrecke Meckenbeuren - Tettnangnoch mehr zwischen Einsingen bis Aulendorfein wenig IsnyRoßbergbahn in den 80ernNiederbiegen bis WeingartenAnschlußgleis zur Fa. Stoz in WeingartenAbschiedsfahrt Öchsle und frühe Museumsbahn